Cara

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Diese typische alte Siedlung der Weinbauern mit etwa 700 Einwohnern ist von Korcula 25 km entfernt und liegt an der Hauptstraße der Insel. Die Ortschaft ist auf dem südlichen Bergahhang aufgebaut, und am Fuße erstreckt sich das große fruchtbare Feld mit Weinbergen. Hier wird Sortenrebe Posip angebaut. Im Ort ist auch der Weinkeller, wo der gleichnamige berühmte Wein hergestellt wird.
In der Ortsmitte steht an der Straße die Kirche des Hl. Petrus aus dem 15. Jahrhundert, mehrmalig umgebaut, und ihr Glockenturm wurde in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts beendet. Auf dem Hauptaltar steht das Bild die Offenbarung Christi vor den Aposteln, das Werk des bekannten venezianischen Renaissancekünstlers Jacopo Bassano, Ende des 16. Jahrhunderts.

Auf dem kleinen gepflasterten Kirchplatz wächst eine mehrjahrhundertalte große Zypresse. Auf dem Hauptaltar ist das Bild Offenbarung Christi vor den Schülern, das Werk des bekannten venezianischen Renaissancemalers, Ende des 16. Jahrhunderts.
Hier und in der benachbarten Meeresbucht Zavalatnica wurden Sommerhäuser der Grundbesitzer und Adelige, ebenso wie in den anderen Siedlungen auf der Insel, gebaut.
Im Feld, mitten in den Weinbergen, befinden sich der alte und neue Friedhof
mit der Gelübdekirche Madonna vorn Cara-Feld aus dem 14. Jahrhundert, die das heutige Aussehen in der Barockzeit bekam. Auf ihrem Altar ist der Alteraufsatz mit den Reliefszenen aus dem Leben der Muttergottes. Diese spätgotischen, einst gefäfben Alabasterreliefs, englischer Herkunft (Werkstatt Nothinghem aus dem 15.Jh.) hat laut der Geschichte das Meer in den unweit gelegenen Hafen von Cavic angeschwemmt. Es besteht auch eine Legende über ihre wunderliche Ankunft nach Cara. Die Kirche ist der Wallfahrtsort der ganzen Insel Korcula: zum Feiertag des Hl. Jakob, am 25. Juli, ist hier eine große Feier, aus welchem Anlaß die Gelübdeprozession durch das ganze Feld von Cara zieht und die Gestalt der Madonna vom Altar, in Begleitung einer Menge von Menschen von der ganzen Insel, trägt.

In Cara wirkt die Kultur- und Kunstggesellschaft Braca Cmomiri. Den Namen bekam sie nach den legendären Brüdern, die einst tapfer um die Rechte der Untertanen gegen die venezianischen Adelige und Fürsten kämpften.
Die Einwohner befassen sich außer Landwirtschaft auch mit Fremdenverkehr. In der nah gelegenen Südbucht Zavalatica (2 km lange, gute Straße) befinden sich, dicht am Strand, viele modern eingerichtete Familienhäuser, Fremdenheime.

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